Wir PFLEGEN Vielfalt


„Versorgung sichern
wenn es kompliziert
wird"
(S.Nowak, Bakk.Phil)
Über meine Aufgaben
Als Assistent der Geschäftsführung und Schnittstelle zwischen der der Administration des Pflege- und Betreuungsalltags bin ich in viele Bereiche von Diversity Care Wien eingebunden. Lieber im Hintergrund, denn in der Pflege haben wir unsere Experten.
Aufgabenbereiche als Ass. der Geschäftsführung:
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Unterstützung der Geschäftsführung in organisatorischen,
administrativen und strategischen Angelegenheiten -
Leitung und Organisation administrativer Abläufe
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Planung, Kontrolle und Nachbearbeitung von Pflege- und Betreuungseinsätzen
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Einschätzung der Pflege- und Betreuungskapazitäten
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Einschätzung des Bedarfs an neuen Mitarbeiter:innen und Mitwirkung im
Onboarding-Prozess -
Daten- und Kennzahlenmanagement
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Ansprechpartner für Kolleg:innen bei technischen Problemen
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Wahrnehmung der Funktion als Datenschutzbeauftragter
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Mitwirkung bei Entwicklung, Umsetzung und Kontrolle interner
Richtlinien und Organisationsabläufe
Mein ganz persönlicher Brücken-Moment!

Manchmal sind es nicht die großen Gesten, sondern das Dranbleiben im richtigen Moment, das für Menschen den entscheidenden Unterschied macht. Ich will gerne zwei meiner vielen Momente gerne erzählen.
1. Moment: Wenn ein fehlendes Medikament plötzlich alles verändert
Freitagnachmittag.
Zeit für die gesammelte Medikamentenabholung.
Eigentlich ein routinierter Ablauf:
Rezepte werden von Arztpraxen übermittelt, Medikamente in der Apotheke vorbereitet und für die kommenden Tage organisiert.
Doch an diesem Tag zeigt sich, wie schnell aus Routine Verantwortung wird.
In der Apotheke fällt auf, dass ein wichtiges Medikament für einen Klienten fehlt – eines, das er direkt nach dem Wochenende dringend benötigt.
Also beginnt das, was unsere Arbeit oft wirklich ausmacht: dranbleiben.
Ein Anruf in der Hausarztordination.
Warteschleife.
Die Minuten vergehen.
Dann noch mehr.
Erst rund zehn Minuten vor Ordinationsschluss hebt schließlich jemand ab.
Es stellt sich heraus: Beim Rezept ist ein Fehler passiert.
Das Medikament wurde nicht korrekt nachverordnet.
Die Ordination reagiert noch rechtzeitig und stellt das Rezept nach.
Doch in der Apotheke wartet bereits die nächste Hürde:
Das Medikament ist nicht lagernd.
Also heißt es wieder: mitdenken, organisieren, Lösungen finden.
Ein Abholschein wird vorbereitet.
Am Samstag kann ein Kollege, der zufällig in der Nähe Einsätze hat, das Medikament übernehmen und rechtzeitig weiter in die Versorgungskette bringen.
Am Ende ist alles dort, wo es sein muss.
Nicht, weil es einfach war.
Sondern weil mehrere Menschen nicht aufgehört haben, weiterzudenken.
2. Moment : Wenn das Wochenende näher rückt – und die Zeit knapp wird
Ein anderer Freitag.
Eine langjährige Klientin, im Rollstuhl und nicht mobil, entlässt sich selbst aus dem Krankenhaus. Kurz darauf meldet sie sich bei uns.
Sie braucht dringend ihre Substitution für das Wochenende.
Es scheint zunächst alles geregelt: Ein gültiges Rezept sollte vorhanden sein.
Doch in der Apotheke folgt die nächste Überraschung:
Das Rezept wurde vom Krankenhaus storniert.
Es kann nichts ausgegeben werden. Wieder heißt es: schnell reagieren.
Die Hausarztordination wird kontaktiert.
Ein neues Rezept wird organisiert.
Ein Botendienst übernimmt die Abholung des Originalrezepts direkt aus der Ordination. Es ist bereits später Nachmittag.
Um 17:45 schafft es das Rezept noch rechtzeitig in die Apotheke.
Die Dosis für das Wochenende kann doch noch abgeholt und für die kommenden Einsätze gesichert werden.Wieder wurde eine Lücke geschlossen,
bevor daraus ein echter Versorgungsbruch werden konnte.
Der eigentliche Brückenmoment
Der Brückenmoment liegt in beiden Geschichten nicht in einem großen, dramatischen Augenblick. Er liegt genau dazwischen.
In den Telefonaten.
In der Geduld.
Im Mitdenken.
Im Organisieren.
Im Weitermachen, obwohl es kompliziert wird.
Brückenbauen bedeutet für mich nicht, etwas Spektakuläres zu tun.
Sondern zu verhindern, dass Menschen in entscheidenden Momenten alleine dastehen.
Zwischen Ordination und Apotheke.
Zwischen Krankenhaus und Zuhause.
Zwischen System und Mensch.
Genau dort entstehen jeden Tag aufs Neue meine persönlichen Brückenmomente
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