Wir PFLEGEN Vielfalt
Unsere Angebote der mobilen Pflege & Betreuung im Überblick:
LGBTIQA+ Community & no label Mehr Infos
Identität verdient Respekt. Immer.
Viele queere Menschen machen im Gesundheitswesen Erfahrungen, die verunsichern oder verletzen: falsche Ansprache, Unwissen, Vorurteile oder das Gefühl, sich erklären zu müssen.
Gerade ältere LGBTIQA+ Personen, Trans-Personen oder queere Menschen ohne familiäre Unterstützung sind oft besonders vulnerabel. Diversity Care Wien bietet queersensible Pflege, die die Vielfalt geschlechtlicher Identitäten, sexueller Orientierungen und Lebensweisen respektiert – ohne Diskussion, ohne Rechtfertigung, ohne Scham. Bei uns gilt: Du bist willkommen, so wie du bist.
Queersensible Pflege bedeutet für uns eine bewusste Haltung im täglichen Tun. Es geht nicht nur um Wissen, sondern um echtes Verstehen. Um Aufmerksamkeit im Detail. Und um einen respektvollen Umgang, der selbstverständlich ist – nicht erklärungsbedürftig.
Im Mittelpunkt steht eine identitätsgerechte Ansprache. Wir achten konsequent auf gewählte Namen und Pronomen und respektieren persönliche Ausdrucksformen sowie individuelle Lebensrealitäten. Jede Identität wird bei uns ernst genommen und geschützt. Unsere Kund:innen müssen sich nicht anpassen – wir passen unsere Pflege an den Menschen an.
Wir wissen, dass geschlechtliche Identität, sexuelle Orientierung und Lebensgeschichte Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden haben können. Deshalb verbinden wir fachliche Kompetenz mit einem tiefen Verständnis für queere Lebenswelten. Wir berücksichtigen psychische Belastungen, soziale Isolation, fehlende unterstützende Netzwerke und besondere Lebensphasen ebenso wie spezifische gesundheitliche Bedürfnisse.
Trans-Personen begleiten wir sensibel in unterschiedlichen Phasen ihrer Transition. Körperliche Veränderungen, hormonelle Prozesse oder medizinische Schritte erfordern fachliche Sicherheit und einen achtsamen Umgang. Wir respektieren Körpergrenzen, schaffen Sicherheit in intimen Pflegesituationen und nehmen emotionale Prozesse ernst.
Wir schaffen Räume, die sicher und diversitätssensibel sind. Räume, in denen Vertrauen wachsen darf. Räume, in denen Menschen erleben: Hier werde ich respektiert. Hier wird meine Würde gewahrt.
Unsere queersensible Pflege richtet sich an lesbische, schwule, bisexuelle, pansexuelle, asexuelle und aromantische Menschen, an Trans-, Inter-, nichtbinäre, genderfluide und Agender-Personen, an ältere queere Menschen, an Menschen mit Behinderungen, an queere Personen mit Migrationsgeschichte sowie an alle LGBTIQA+ Personen, die eine respektvolle und kompetente Betreuung benötigen.
Und sie richtet sich ebenso an jene, die sich keinem Label zuordnen möchten oder noch auf dem Weg sind, ihre Identität für sich zu definieren.
Queersensible Pflege bedeutet für uns: Respekt im Detail, Schutz in sensiblen Situationen, fachliche Kompetenz und menschliche Nähe. Sie schafft Vertrauen – besonders dort, wo Menschen verletzlich sind.
Menschen mit HIV/Aids Mehr Infos
Seit 1999 an der Seite von Menschen mit HIV
Kompetent. Respektvoll. Ohne Stigma. Diversity Care Wien – damals HIVmobil – entstand aus einer klaren Haltung heraus: Niemand soll mit einer HIV-Diagnose alleine bleiben. Als wir 1999 begannen, waren Angst, Unsicherheit und gesellschaftliche Vorurteile für viele Betroffene Alltag. Menschen mit HIV/Aids lebten oft isoliert, erfuhren Ablehnung im Gesundheitssystem und hatten wenig verlässliche Unterstützung. Medizinisch hat sich seither viel verändert. HIV ist heute gut behandelbar. Doch was geblieben ist, sind oft psychosoziale Herausforderungen, Unsicherheiten, Stigmatisierung und komplexe Lebensrealitäten.
Wir begleiten Menschen mit HIV/Aids seit über 25 Jahren – mit fachlicher Kompetenz, mit Erfahrung und mit einer klaren Haltung gegen Ausgrenzung.
Unsere Arbeit beginnt nicht bei Laborwerten.
Sie beginnt beim Menschen. Eine stabile HIV-Therapie ist entscheidend für Gesundheit und Lebensqualität. Deshalb unterstützen wir bei Therapiebegleitung, Medikamentenmanagement und der Einhaltung ärztlicher Behandlungspläne. Wir helfen dabei, Tagesstrukturen aufzubauen, Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen und Therapieabbrüche oder Resistenzentwicklungen zu vermeiden. Dabei arbeiten wir eng mit Ärzt:innen, Infektiolog:innen und Fachstellen wie der Aids Hilfe Wien zusammen.
Unsere Begleitung richtet sich an Menschen mit kürzlich gestellter Diagnose ebenso wie an langzeitbetroffene Personen. An Menschen mit Begleiterkrankungen oder instabiler Therapieeinnahme. An jene, die mit psychischen oder sozialen Belastungen leben. Und an Menschen, die aufgrund von Stigma professionelle Unterstützung lange vermieden haben. Wir holen Menschen dort ab, wo sie stehen – ohne Druck, ohne Schuldzuweisungen, ohne Vorurteile. Neben der Therapiebegleitung übernehmen wir auch pflegerische Aufgaben bei körperlichen Begleiterkrankungen: Wundversorgung, Beobachtung von Infektionen oder Veränderungen, Unterstützung bei intravenösen Therapien sowie Begleitung bei chronischen Beschwerden. Auch Hilfe bei Mobilität, Ernährung und Alltagsbewältigung gehört dazu.
Doch HIV betrifft nicht nur den Körper. Viele Betroffene erleben Phasen von Angst, Einsamkeit oder Überforderung. Diskriminierungserfahrungen oder fehlende familiäre Unterstützung verstärken diese Belastungen oft zusätzlich. Wir bieten entlastende Gespräche, Krisenunterstützung, Strukturierung im Alltag und Orientierung in schwierigen Situationen. Bei Bedarf vermitteln wir an psychosoziale Dienste und begleiten durch herausfordernde Lebensphasen.
Häufig kommen mehrere Belastungen zusammen: psychische Erkrankungen, Suchterkrankungen, traumatische Erfahrungen, Armut, Wohnungsunsicherheit oder Sprachbarrieren. Wir betrachten daher immer die gesamte Lebenssituation – nicht nur die medizinische Diagnose.
Unsere Haltung ist klar: Respekt statt Bewertung. Stabilität statt Unsicherheit. Offenheit statt Stigma.
Für unsere Kund:innen bedeutet das Sicherheit.
Für unsere Mitarbeiter:innen bedeutet es Sinn und professionelle Verantwortung.
Für unsere Unterstützer:innen bedeutet es, Teil einer Arbeit zu sein, die Würde schützt und Lebensqualität ermöglicht.
Seit über 25 Jahren stehen wir an der Seite von Menschen mit HIV.
Und wir bleiben – verlässlich, kompetent und menschlich.
Menschen mit Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen Mehr Infos
Begleitung ohne Bewertung – stabilisierend, verlässlich und menschlich
Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen sind komplexe gesundheitliche und soziale Herausforderungen. Sie gehen oft mit Scham, innerem Druck und gesellschaftlicher Ablehnung einher. Viele Betroffene haben erlebt, nicht ernst genommen oder moralisch bewertet zu werden – im privaten Umfeld ebenso wie im Gesundheitssystem. Diversity Care Wien begegnet Menschen in Suchtprozessen ohne Vorurteile.
Unsere Haltung ist klar: Wir sehen den Menschen – nicht die Sucht.
Wir arbeiten akzeptierend, stabilisierend und mit einem tiefen Verständnis dafür, dass Veränderung Zeit braucht. Stabilität entsteht nicht durch Druck, sondern durch Beziehung. Durch Verlässlichkeit. Durch ein Gegenüber, das bleibt. Unsere Begleitung ist respektvoll, transparent und niederschwellig. Menschen sollen sich bei uns sicher fühlen – auch in instabilen Phasen, bei Rückfällen oder in Krisen. Gerade dann.
Ein zentraler Baustein unserer Arbeit ist die Struktur im Alltag. Oft beginnt Stabilisierung mit kleinen, verlässlichen Schritten: beim Aufstehen, bei der Gestaltung des Tages, bei ersten Alltagsaufgaben oder bei der Erinnerung an wichtige Termine. Wir geben Orientierung in schwierigen Situationen und unterstützen dabei, Selbstständigkeit Schritt für Schritt zurückzugewinnen.
Sucht kann auch körperliche Folgen haben. Deshalb umfasst unsere Begleitung pflegerische Unterstützung bei Wundversorgung, Grundpflege, Mobilität, Ernährung und Medikamentenmanagement. Wir bereiten auf medizinische Untersuchungen vor und begleiten zu Ärzt:innen und Fachstellen. Medizinische Versorgung wird so zugänglich und sicher gestaltet.
Krisen gehören häufig zu Suchterkrankungen dazu. Unser Team ist geschult in deeskalierender Gesprächsführung, in der Einschätzung herausfordernder Situationen und in professioneller Krisenintervention. Wir bleiben ruhig – auch wenn es schwierig wird. Wir stabilisieren, entlasten und unterstützen bei den nächsten realistischen Schritten.
Viele Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen tragen zusätzliche Belastungen: Depressionen, Angststörungen, Traumafolgen, Wohnungslosigkeit oder Wohnungsunsicherheit, Beziehungsverluste, familiäre Konflikte, Armut oder Isolation. Häufig liegen sogenannte Doppeldiagnosen vor – also das gleichzeitige Bestehen einer Suchterkrankung und einer psychischen Erkrankung.
Wir betrachten deshalb immer die gesamte Lebenssituation – nicht nur den Substanzkonsum. Unsere Begleitung richtet sich an Menschen in aktiver Abhängigkeit ebenso wie an Personen in Substitutionsprogrammen, an Menschen mit wiederkehrenden Rückfällen oder an jene, die zunächst Stabilität brauchen, bevor Veränderung möglich wird. Besonders auch an Menschen, die im Gesundheitssystem Diskriminierung oder Abwertung erlebt haben.
Sucht ist eine Erkrankung – keine moralische Entscheidung.
Eine verlässliche Beziehung ohne Druck ist oft der erste Schritt zu Stabilität. Und Stabilität ist die Grundlage für jede Form von Entwicklung.
Für unsere Kund:innen bedeutet das Sicherheit.
Für unsere Mitarbeiter:innen bedeutet es professionelle Haltung und Verantwortung.
Für unsere Unterstützer:innen bedeutet es, eine Arbeit mitzutragen, die Würde schützt und Perspektiven ermöglicht.
Wir wissen: Veränderung braucht Zeit. Und Menschen brauchen Begleitung, die realistisch, mitfühlend und verlässlich ist.
Menschen mit (sozial)psychiatrischen Diagnosen Mehr Infos
Begleiten. Brücken bauen. Stigma abbauen.
Psychische Erkrankungen beeinflussen den Alltag oft tiefgreifend. Sie betreffen Gedanken, Gefühle, Energie, Beziehungen und die Fähigkeit, den Tag zu strukturieren. Viele der Menschen, die wir begleiten, leben mit intensiven Belastungen, wiederkehrenden Krisen oder langjährigen Diagnosen – und nicht selten mit Erfahrungen von Ablehnung oder Missverständnis im Gesundheitssystem.
Diversity Care Wien bietet psychiatrische Pflege und psychosoziale Stabilisierung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Ohne Druck. Ohne Vorurteile. Auf Augenhöhe.
Unsere Grundhaltung ist klar: Wir begleiten. Wir stabilisieren. Wir hören zu. Niemand muss psychische Belastungen alleine tragen. Ein zentraler Pfeiler unserer Arbeit ist Beziehung. Menschen mit psychischen Erkrankungen brauchen verlässliche Bezugspersonen – nicht ständig wechselnde Gesichter. Sie brauchen Kontinuität, Ruhe und Orientierung. Unser Team kommt regelmäßig, bleibt verbindlich und schafft damit einen sicheren Rahmen. Diese Konstanz reduziert Stress und stärkt Vertrauen.
Psychische Erkrankungen erschweren oft selbst alltägliche Aufgaben. Deshalb unterstützen wir beim Aufbau eines Tagesrhythmus, bei der Planung kleiner, realistischer Schritte und beim Erhalt von Selbstständigkeit. Wir helfen dabei, Antriebslosigkeit zu überwinden und Struktur zu schaffen. Stabilität ist kein Luxus – sie ist die Grundlage, um Krisen vorzubeugen.
In akuten Phasen bleiben wir ruhig und handlungsfähig. Ob depressive Einbrüche, Angstzustände, Überforderung oder emotionale Ausbrüche – unser Team ist geschult in deeskalierenden Strategien und professioneller Krisenbegleitung. Wir bringen Klarheit in unruhige Situationen und helfen, nächste Schritte realistisch zu planen.
Viele unserer Kund:innen benötigen zusätzlich pflegerische Unterstützung: bei Körperpflege, Medikamentenmanagement, Wundversorgung oder der Beobachtung körperlicher Symptome. Wir begleiten zu ärztlichen Terminen, unterstützen bei Mobilität und achten darauf, dass körperliche und psychische Gesundheit nicht getrennt betrachtet werden.
Psychosoziale Stabilisierung bedeutet für uns auch, innere und äußere Belastungen zu ordnen. Wir führen entlastende Gespräche, helfen bei administrativen Wegen und vernetzen mit passenden Fachstellen. Dabei achten wir auf Risikofaktoren und Stressoren und reagieren frühzeitig, bevor sich Krisen zuspitzen.
Wir begleiten Menschen mit Depressionen, Angststörungen, Psychosen, bipolaren Erkrankungen, Traumafolgestörungen oder Borderline-Strukturen ebenso wie Personen in psychosozialen Krisen oder mit Mehrfachdiagnosen. Häufig kommen komplexe soziale Situationen hinzu – Einsamkeit, Armut, Migration, Sucht oder instabile Lebensverhältnisse. Unsere Unterstützung berücksichtigt all diese Ebenen.
Wir bauen Brücken – zwischen Diagnose und Würde, zwischen Krise und Stabilität, zwischen medizinischer Versorgung und menschlicher Nähe.
Psychische Erkrankungen brauchen Zeit, Beziehung und Verlässlichkeit. Sie brauchen Räume, in denen Stigma keinen Platz hat.
Für unsere Mitarbeiter:innen bedeutet es professionelle Haltung und sinnstiftende Arbeit.
Für unsere Unterstützer:innen bedeutet es, eine Begleitung mitzutragen, die Menschen stärkt und Ausgrenzung entgegenwirkt. Wir sehen den Menschen – nicht die Diagnose.
Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung Mehr Infos
Brücken bauen zwischen Lebensgeschichten, Kulturen und Versorgungssystemen
Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung bringen vielfältige Lebenswege mit. Geschichten von Mut und Neubeginn – aber oft auch von Verlust, Trauma und Unsicherheit. Viele leben mit Sprachbarrieren, unklaren Aufenthaltsbedingungen, fehlenden familiären Netzwerken oder belastenden Erfahrungen mit Behörden und Institutionen.
Nicht selten kommen Missverständnisse im Gesundheitssystem hinzu. Unterschiedliche kulturelle Vorstellungen von Pflege, Scham, Intimsphäre oder familiären Rollen können zu Unsicherheit führen – auf beiden Seiten.
Diversity Care Wien bietet Pflege und Betreuung, die kulturelle Hintergründe mitdenkt.
Wir bauen Brücken zwischen Herkunft und Gegenwart.
Zwischen Sprache und Verständnis. Zwischen System und Mensch. Interkulturelle Pflege bedeutet für uns: zuhören, verstehen, respektieren und begleiten – ohne Vorurteile und ohne Druck.
Wir achten auf kulturelle Unterschiede in Pflege- und Hygieneroutinen ebenso wie auf religiöse oder spirituelle Bedürfnisse. Wir respektieren individuelle Vorstellungen von Körpernähe, Intimsphäre und familiären Rollenbildern. Sprache darf keine Hürde sein – deshalb kommunizieren wir klar, einfach und barrierearm und arbeiten bei Bedarf mit Dolmetschdiensten zusammen.
Viele Menschen mit Fluchterfahrung leben mit Mehrfachbelastungen: Traumafolgen, Ängsten, Armut, Einsamkeit, behördlichem Druck oder unsicheren Zukunftsperspektiven. Auch Wohnraumschwierigkeiten oder fehlende Netzwerke erschweren Stabilität im Alltag.
Wir begleiten strukturiert – immer mit Blick auf die gesamte Lebenssituation.
Neben psychosozialer Unterstützung leisten wir pflegerische Begleitung im Alltag: bei Körperpflege, Mobilität, Ernährung, Medikamentenmanagement oder Wundversorgung. Für manche Menschen ist es das erste Mal, dass sie professionelle Pflege in Anspruch nehmen. Wir gestalten diesen Einstieg verständlich, respektvoll und würdevoll. Bei administrativen oder gesundheitlichen Wegen unterstützen wir erklärend und strukturierend. Gerade bei Sprachbarrieren kann Orientierung entscheidend sein, um Überforderung zu vermeiden und Selbstbestimmung zu stärken.
Unsere Arbeit geschieht nicht isoliert. Wir kooperieren eng mit Sozialarbeiter:innen, psychosozialen Einrichtungen, Migrant:innenorganisationen, Dolmetschdiensten, medizinischen Fachstellen und Unterstützungsnetzwerken. Gemeinsam schaffen wir verlässliche Wege – damit Hilfe nicht fragmentiert, sondern tragfähig wird.
Die Pflege & Begleitung richtet sich an Menschen mit Fluchterfahrung, an Personen mit Migrationsgeschichte, an Menschen mit Sprachbarrieren oder ohne familiäres Netzwerk. An Menschen mit Traumafolgestörungen, psychosozialen Belastungen oder Diskriminierungserfahrungen im Gesundheitssystem.
Gesundheit wird in jeder Kultur unterschiedlich verstanden. Wer diese Unterschiede ignoriert, riskiert Missverständnisse, Scham oder Rückzug.
Kultursensible Pflege baut Vertrauen auf, reduziert Hürden und stärkt Selbstbestimmung. Sie schützt Würde – unabhängig von Herkunft, Sprache oder Hintergrund.
Für unsere Kund:innen bedeutet das: gesehen und verstanden zu werden.
Für unsere Mitarbeiter:innen bedeutet es professionelle Sensibilität und gelebte Vielfalt.
Für unsere Unterstützer:innen bedeutet es, Brücken mitzutragen, die Integration, Stabilität und Menschlichkeit ermöglichen.
Wir glauben: Pflege wird dann wirksam, wenn sie die ganze Lebensgeschichte sieht.
Und genau dort setzen wir an.
An- und Zugehörige & Freund:innen Mehr Infos
Brücken der Entlastung – für Menschen, die tragen. Pflege betrifft nie nur einen Menschen.
Sie betrifft immer auch das Umfeld: Partner:innen, Freund:innen, Kinder, Nachbar:innen und vertraute Bezugspersonen. Menschen, die Verantwortung übernehmen – oft still, oft selbstverständlich, oft über ihre eigenen Grenzen hinaus. Viele An- und Zugehörige tragen emotionale, organisatorische und körperliche Belastungen, ohne darauf vorbereitet zu sein. Sie treffen Entscheidungen, begleiten durch Krisen, organisieren Termine, übernehmen Pflegehandlungen – und stellen dabei ihre eigenen Bedürfnisse zurück.
Diversity Care Wien begleitet nicht nur unsere Kund:innen. Wir begleiten auch jene, die an ihrer Seite stehen.
Wir bauen Brücken der Entlastung. Brücken der Orientierung. Brücken für Gespräche, die Raum schaffen.
Denn auch Angehörige brauchen jemanden, der zuhört und mitträgt.
Pflege im häuslichen Umfeld kann überfordern. Sorgen wachsen, Unsicherheiten entstehen, Entscheidungen werden schwer. In solchen Momenten bieten wir entlastende Gespräche – ruhig, vertraulich und ohne Bewertung. Wir hören zu, wenn die Situation emotional belastet, wenn Zweifel auftreten oder wenn das Gefühl entsteht, alleine zu stehen.
Viele An- und Zugehörige sehen sich plötzlich Aufgaben gegenüber, für die sie nie geschult wurden. Wir erklären pflegerische Abläufe, vermitteln Sicherheit im Umgang mit Herausforderungen und helfen dabei, Strukturen im Alltag aufzubauen. Gemeinsam klären wir Rollen und Verantwortlichkeiten und entwickeln Wege, wie Pflege zu Hause leichter und sicherer gestaltet werden kann.
In Krisensituationen bleiben wir handlungsfähig. Wir helfen bei der Einschätzung, unterstützen deeskalierend und strukturieren gemeinsam die nächsten Schritte. Bei Bedarf vermitteln wir an passende Fachstellen. Niemand muss schwierige Situationen alleine bewältigen.
Auch Information schafft Entlastung. Viele Angehörige wissen nicht, welche Leistungen oder Unterstützungsangebote es gibt. Wir schaffen Überblick, helfen bei organisatorischen Fragen und vernetzen mit Sozialdiensten, psychologischen Hilfen, Ärzt:innen oder Behörden. Orientierung gibt Sicherheit – und Sicherheit schützt vor Erschöpfung.
Unsere Begleitung richtet sich an Partner:innen, Freund:innen, Kinder, Nachbar:innen und alle, die Verantwortung tragen – besonders dann, wenn sie sich unsicher oder überlastet fühlen. Auch Menschen, die Pflege emotional stark belastet oder die komplexe Krankheits- und Lebenssituationen im Umfeld erleben, finden bei uns Unterstützung.
Pflege bedeutet Nähe. Verantwortung. Zeitliche und emotionale Belastung.
Viele An- und Zugehörige geraten an ihre Grenzen, ohne sich Hilfe zu holen – aus Pflichtgefühl, Scham oder dem Wunsch, stark zu bleiben. Wir möchten deutlich machen: Unterstützung anzunehmen ist kein Versagen. Es ist Fürsorge – auch für sich selbst.
Für Angehörige bedeutet unsere Begleitung Entlastung und Orientierung.
Für unsere Mitarbeiter:innen bedeutet sie ganzheitliche Pflege, die das soziale Umfeld mitdenkt.
Für unsere Unterstützer:innen bedeutet sie, ein Netz mitzutragen, das nicht nur einzelne Menschen, sondern ganze Beziehungssysteme stärkt.
Pflege gelingt am besten, wenn niemand sie alleine tragen muss.
Und genau dort bauen wir unsere Brücken.
Pflege & Betreuung in 5 einfachen Schritten
Viele Menschen, die zu uns kommen, sind unsicher, wie mobile Pflege & Betreuung eigentlich funktioniert, welche Schritte notwendig sind und wie schnell Unterstützung beginnen kann. Deshalb gestalten wir unseren Ablauf so klar, einfach und verständlich wie möglich – ohne Hürden und ohne komplizierte Wege.
Hier findest du eine Übersicht, wie eine Betreuung bei Diversity Care Wien typischerweise abläuft, und Antworten auf häufige Fragen.
Der typische Ablauf
1. Erstkontakt
2. Klärung der Situation
3. Erstellung eines individuellen Betreuungsplans
4. Start der Betreuung
5. Laufende Anpassung
Video ansehen
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