Wir PFLEGEN Vielfalt


„Brücken bauen
geduldig, respektvoll
und mit
offenem Herzen.“
(Stoeger Zyhra)
Über meine Aufgaben
Als Schriftführerin bei Diversity Care Wien trage ich Verantwortung für:
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Struktur, Transparenz und klare Kommunikation im Verein
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Ich dokumentiere unsere Arbeit, halte Ergebnisse und Entwicklungen fest
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Sorge dafür, dass Inhalte nachvollziehbar und zugänglich bleiben.
In dieser Rolle verbinde ich Organisation mit Haltung:
Sorgfalt, Verlässlichkeit und ein respektvolles Miteinander sind für mich die Basis unserer gemeinsamen Arbeit für Diversität, Chancengleichheit und kultursensible Pflege.
Mein ganz persönlicher Brücken-Moment!

Meine Wurzeln liegen im Kosovo, mein Zuhause ist seit vielen Jahren Österreich. Zwischen diesen beiden Welten bin ich aufgewachsen, habe gelernt, mich zu bewegen, zu verstehen, zu übersetzen – nicht nur Sprache, sondern auch Werte, Gefühle und Sichtweisen. Vielleicht bin ich genau deshalb Brückenbauerin geworden.
Als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson war es mir immer mehr als nur ein Beruf, Menschen zu begleiten. Es war mir ein tiefes Bedürfnis, auf Augenhöhe zu begegnen – unabhängig von Herkunft, Sprache, Religion oder Lebensgeschichte. Ich weiß, wie verletzend es sein kann, aufgrund seiner Wurzeln beurteilt zu werden. Und ich weiß, wie heilsam es ist, wenn man einfach als Mensch gesehen wird.
In meiner Arbeit habe ich immer versucht, genau diesen Raum zu schaffen: einen Raum, in dem Vertrauen wachsen darf. Einen Raum, in dem niemand sich erklären oder rechtfertigen muss. Einen Raum, in dem Würde spürbar bleibt – gerade in schwierigen und verletzlichen Momenten.
Eine Begegnung hat mich besonders geprägt. Ich begleitete über viele Jahre eine Patientin im Endstadium ihrer Krebserkrankung. Kurz vor ihrem Tod bedankte sie sich bei mir für die Pflege und die Begleitung. Gleichzeitig entschuldigte sie sich dafür, dass sie mir zu Beginn unserer Beziehung mit Vorurteilen begegnet war – wegen meiner Herkunft.
Dieser Moment hat mich tief berührt. Nicht wegen der Entschuldigung allein, sondern weil er gezeigt hat, was möglich wird, wenn wir uns wirklich begegnen. Vertrauen kann wachsen. Bilder im Kopf können sich verändern. Herzen können sich öffnen.
Diese Erfahrung hat mich bestärkt. Sie hat mir gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Dass es Sinn macht, Brücken zu bauen – geduldig, respektvoll und mit offenem Herzen.
Meine Rolle sehe ich darin, Verbindung zu schaffen. Zwischen Menschen. Zwischen Kulturen. Zwischen dem, was trennt, und dem, was verbindet.
Und immer wieder daran zu erinnern: Hinter jeder Herkunft steht ein Mensch.
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